Gelsenkirchen (SID) - Ex-Fußball-Nationalspieler Gerald Asamoah kommt Trunkenheit am Steuer offenbar teuer zu stehen. Nach Informationen der Bild-Zeitung hat das Amtsgericht Ratingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen den 35-Jährigen einen Strafbefehl über eine Geldbuße von 40.500 Euro (45 Tagessätze) und den Entzug der Fahrerlaubnis erlassen. 

Auf SID-Anfrage war am frühen Montagabend von den beteiligten Justizbehörden keine Bestätigung zu erhalten. Die Fahrt im betrunkenen Zustand soll Anfang März stattgefunden haben.

Für die Wiedererlangung des Führerscheins soll Asamoah nach 16 Monaten eine neue Prüfung abzulegen haben. "Sollte er wieder selbst fahren wollen, müsste er die Fahrerlaubnis neu erwerben", zitierte die Bild-Zeitung Staatsanwalt Christoph Kumpa als Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft. 

Aufgrund des Zusammenhangs von Asamoahs Unfalls mit Alkoholkonsum - eine Blutprobe bei dem 43-maligen Nationalspieler nach dem Crash in Ratingen soll einen Wert von 1,41 Promille ergeben haben - könnte das zuständige Straßenverkehrsamt zudem verfügen, dass der ehemalige Profi von Hannover 96, SpVgg Greuther Fürth und Schalke 04 sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung unterziehen muss.

Asamoah war Anfang März bei einer Nachtfahrt mit seinem PKW gegen einen Baum geprallte und dabei leicht verletzt worden. Den Sachschaden hatte die Polizei auf 80.000 Euro geschätzt.