Karlsruhe (dpa) - Der Anwalt des mutmaßlichen US-Spions beim BND hält seinen Mandanten nicht für einen Profi-Agenten. Er habe schon viele Spionagefälle bearbeitet, aber sein Mandant mache auf ihn nicht den Eindruck eines professionellen Spions, sagte der Rechtsanwalt Klaus Schroth der dpa. Schroth bestätigte, dass der Mann aus dem Großraum München komme, er sei dort auch festgenommen worden. Zu der Dimension des Falles könne er noch nichts sagen. Der BND-Mann soll über zwei Jahre 218 Dokumente an US-Geheimdienste verkauft haben.