Berlin (dpa) - Die US-Botschaft in Berlin hat sich in einer ersten Stellungnahme zurückhaltend zur Affäre um US-Spionage beim Bundesnachrichtendienst (BND) geäußert. Die USA seien sich der Festnahme eines Deutschen in der vergangenen Woche sowie Berichten "bewusst", nach denen der Mann für den US-Geheimdienst gearbeitet habe, heißt es in einer Mitteilung. Es sei Politik der USA, "Einzelheiten laufender Angelegenheiten der Strafverfolgung" nicht zu diskutieren. Man arbeite mit der deutschen Regierung zusammen, um sicherzustellen, dass die Frage angemessen gelöst werde.