Washington (AFP) Keine zwei Wochen sind vergangen, seit in Berlin der deutsch-amerikanische Cyberdialog seine Premiere feierte. Mit dem gemütlichen Gesprächsformat über die großen Fragen des Internetzeitalters schienen Deutschland und die USA ihre Differenzen in der NSA-Spähaffäre langsam ausklingen lassen zu wollen. Doch die Enttarnung eines mutmaßlichen Doppelagenten beim Bundesnachrichtendienst (BND) hat die Hoffnung auf neue transatlantische Harmonie erstmal zerstört. Während die Empörung in der Bundesrepublik wächst, wiegelt die Regierung in Washington mit den üblichen Sprechblasen ab.