Washington (AFP) Der Auswärtige Ausschuss des Bundestags hat die Gleichgültigkeit in Washington gegenüber der immer weiter ausufernden Spähaffäre beklagt. "Wir stellen fest, dass bei unseren Gesprächspartnern sehr wenig Problembewusstsein vorhanden ist", sagte der Ausschussvorsitzende Norbert Röttgen (CDU) am Mittwoch in Washington. "Wir haben keine Informationen und Hinweise darüber, dass sich die Politik ändert, dass sich die Kommunikation ändert." Bei den Gesprächen in der US-Hauptstadt hätten die Ausschussmitglieder zu vermitteln versucht, "dass durch die Spionagetätigkeit in Deutschland erheblicher Schaden angerichtet wird".