Hamburg (AFP) Im Prozess um ein hochriskantes Finanzgeschäft hat das Hamburger Landgericht sechs ehemalige Vorstände der angeschlagenen HSH Nordbank vom Vorwurf der Untreue in einem besonders schweren Fall freigesprochen. Die ihnen vorzuwerfenden Pflichtverletzungen seien nicht derart schwerwiegend, dass sie nach der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine Verurteilung rechtfertigen würden, teilte das Gericht am Mittwoch mit (Az. 608 KLs 12/11 und 5550 Js 4/09).