München (dpa) - Die Spionageaffäre mit den USA weitet sich möglicherweise aus: Nach Informationen von NDR, WDR und "Süddeutscher Zeitung" gibt es einen weiteren Fall. Seit dem Morgen durchsuchen demnach Beamte des Bundeskriminalamts und der Bundesanwaltschaft im Großraum Berlin die Wohn- und Büroräume eines Verdächtigen, der für einen US-Geheimdienst in Deutschland spioniert haben soll. Gegen ihn werde wegen des Anfangsverdachts der geheimdienstlichen Tätigkeit ermittelt. Von den Ermittlungsbehörden gab es dafür zunächst keine Bestätigung.