Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett wird heute die Aufstockung des Hilfsfonds für ehemalige DDR-Heimkinder beschließen. Bis in die 90er Jahre hinein waren Kinder und Jugendliche in Heimen zu Arbeiten gezwungen sowie von Betreuern drangsaliert und misshandelt worden. Viele Betroffene leiden noch heute unter den Folgen. Der Hilfsfonds "Heimerziehung in der DDR" startete im Juli 2012 und war zunächst mit einem Volumen von 40 Millionen Euro ausgestattet. Wegen der großen Nachfrage nach Hilfsgeldern hatten sich der Bund und die ostdeutschen Länder bereits grundsätzlich über die Aufstockung verständigt.