Tel Aviv (dpa) - Im eskalierten Nahost-Konflikt geraten neben den Palästinensern im Gazastreifen auch immer mehr Israelis ins Visier von Raketenangriffen. Ungeachtet internationaler Friedensappelle weitete sich der gegenseitige Beschuss aus. Militante Palästinenser griffen erstmals seit Jahren wieder Jerusalem und Tel Aviv an. Im Gazastreifen stieg die Zahl der Toten nach palästinensischen Angaben auf 51. Auf der Gegenseite schlug ein Geschoss der Hamas knapp 120 Kilometer vom Gazastreifen entfernt ein. So weit hatten militante Palästinenser nie zuvor eine Rakete geschossen.