Kabul (AFP) Die Zahl der in Afghanistan getöteten oder verletzten Zivilisten ist nach Angaben der Vereinten Nationen im ersten Halbjahr 2014 erneut deutlich gestiegen. Von Januar bis Juni seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 24 Prozent mehr zivile Opfer gezählt worden, teilte die UN-Mission in Afghanistan (Unama) am Mittwoch mit. Demnach wurden von Anfang Januar bis Ende Juni 1564 Zivilisten getötet. Das entspreche einer Erhöhung um 17 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013. Die Zahl der verletzten Zivilisten stieg demnach um 28 Prozent auf 3289.