Tel Aviv (dpa) - Israels Armee hat vor einer möglichen Bodenoffensive im Gazastreifen 20 000 Reservisten eingezogen. Armeesprecher Peter Lerner sagte am Morgen, dabei handele es sich um die Hälfte der Reservisten, deren Mobilisierung Israels Regierung gebilligt habe.

Eine Bodenoffensive im Gazastreifen sei jedoch die "letzte Option", betonte er. Man erwäge noch die Vor- und Nachteile eines solchen Einsatzes.

Die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen sind nach den Worten des Sprechers intensiver als während des letzten Gaza-Krieges im November 2012. Binnen 48 Stunden habe die Armee 750 Ziele angegriffen. Im Vergleich dazu seien vor knapp zwei Jahren binnen acht Tagen 1450 Ziele angegriffen worden.