Bagdad (dpa) - Die Wahl einer neuen irakischen Führung ist im Parlament zum zweiten Mal gescheitert. Wegen Streitigkeiten unter den Abgeordneten wurde die Sitzung auf übermorgen vertagt. Im Irak muss der Parlamentspräsident Sunnit, der Ministerpräsident Schiit und der Präsident Kurde sein. Der umstrittene schiitische Ministerpräsident Nuri al-Maliki lehnt seinen Rücktritt und ein Bündnis der nationalen Einheit ab. Das Land ist besonders wegen des Vormarsches der Terrorgruppe Islamischer Staat in der Krise.