Tel Aviv (dpa) - Im Gaza-Konflikt ist trotz steigender Opferzahlen und internationaler Friedensappelle kein Ende des Blutvergießens in Sicht. Knapp eine Woche nach Beginn ihrer Offensive weitete die israelische Armee ihren Einsatz gegen militante Palästinenser noch aus. Erstmals drangen Elitesoldaten in den Gazastreifen am Mittelmeer ein. Die Zahl der Opfer stieg praktisch stündlich - auf zuletzt mindestens 166 Tote und 1120 Verletzte. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will zu Wochenbeginn in den Nahen Osten reisen, um zu vermitteln.