Tel Aviv (dpa) - Im Gaza-Konflikt ist trotz zunehmender Opferzahlen und internationaler Friedensappelle kein Ende des Blutvergießens in Sicht. Knapp eine Woche nach Beginn ihrer Offensive weitete die israelische Armee ihren Einsatz gegen militante Palästinenser noch aus. Erstmals drangen Elitesoldaten in den Gazastreifen am Mittelmeer ein. Israels Streitkräfte bombardierten als Reaktion auf den ständigen Raketenbeschuss seit Dienstag massiv Ziele aus der Luft. Die Zahl der Opfer stieg praktisch stündlich - auf zuletzt mindestens 166 Tote und 1120 Verletzte.