Hamburg (SID) - Die deutschen Triathleten haben zum Abschluss der WM-Serie in Hamburg im nicht-olympischen Mixed-Team-Wettbewerb die Titelverteidigung verpasst. Das Quartett um Rebecca Robisch, Steffen Justus (beide Saarbrücken), Anja Knapp (Dettingen) und Gregor Buchholz (Saarbrücken) wurde beim Sieg der Briten Sechster. Schlussstarter Buchholz musste sich im Duell um den fünften Platz auf der Zielgeraden knapp dem Amerikaner Alan Webb geschlagen geben. 

Die Mannschaft aus Großbritannien um London-Olympiasieger Alistair Brownlee , die bereits 2012 in Hamburg erfolgreich gewesen war, siegte in 1:19:07 Stunden. Zweite wurden die Franzosen (vier Sekunden zurück) vor dem Quartett aus Ungarn (24 Sekunden).

"Alle haben alles gegeben, es hat leider nicht zu einer Medaille gereicht, aber so ist das in Teamrennen", sagte Robisch. "Insgesamt ein toller Wettkampf, als Team gewinnt man zusammen und man verliert zusammen", so Justus.

Auch am Samstag waren für die deutschen Triathleten die Podeste bei den Sprintrennen unerreichbar geblieben. Für das beste Ergebnis der Gastgeber hatte Justus beim Sieg von Brownlee auf Platz acht gesorgt. Sein Teamkollege Buchholz belegte den 16. Rang. Der Erlanger Maximilian Schwetz beendete das Rennen auf Position 23.

Im Frauen-Rennen hatte Robisch auf dem 13. Platz in Abwesenheit der deutschen Spitzenathletin Anne Haug (Bayreuth) die erhoffte Top-10-Platzierung verpasst. Der Sieg im sechsten WM-Wettkampf der Saison ging an die Amerikanerin Gwen Jorgensen. Knapp kam auf dem 16. Platz das Ziel, die Ingolstädterin Sophia Saller wurde nur 39.