Buenos Aires (AFP) Trotz des festgefahrenen Schuldenstreits mit zwei US-Hedgefonds sieht sich Argentinien nicht am Rande einer Staatspleite. Argentinien sei, werde und könne aus "einem einfachen Grund" nicht zahlungsunfähig sein, es komme seinen Verpflichtungen regelmäßig und verantwortungsvoll nach, sagte Regierungschef Jorge Capitanich am Mittwoch vor Journalisten. Er reagierte damit auf Zeitungsanzeigen der Hedgefonds NML und Aurelius, in denen sie dem argentinischen Staat vorwarfen, sich Gesprächen zu verweigern. "Argentinien, die Pleite ist eine Wahl. Man muss verhandeln", hieß es in den Anzeigen.