Genf (dpa) - Die Überwachung des privaten Datenverkehrs hat aus Sicht der Vereinten Nationen besorgniserregende Ausmaße angenommen. Massen-Überwachung durch Regierungen "entwickeln sich zu einer gefährlichen Gewohnheit", sagte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte. In einem Bericht zur Datensicherheit fordert sie, dass Programme zur massenhaften Überwachung selbst dann zu hinterfragen seien, wenn sie legitime Ziele hätten. Vorgeschlagen werden unabhängige Institutionen zur Überwachung der Datensicherheit.