Juba (AFP) Die Vereinten Nationen haben der südsudanesischen Rebellenbewegung den Bruch der Waffenruhe und den Beginn einer neuen Feldoffensive vorgeworfen. Die Aufständischen hätten die Ortschaft Nasir attackiert und damit gegen die im Januar vereinbarte und im Mai bestätigte Waffenruhe verstoßen, teilte die örtliche UN-Mission Unmiss am Sonntag mit. Seit der neuerlichen Übereinkunft am 9. Mai zwischen Präsident Salva Kiir und Rebellenchef Riek Machar stelle dies "die gravierendste Wiederaufnahme der Gewalt" im Südsudan dar. Die laufenden Friedensbemühungen würden so torpediert.