Peking (AFP) Weil sie viele Chinesen an den ehemaligen Präsidenten Jiang Zemin erinnerte, ist eine riesige aufblasbare Kröte der chinesischen Internetzensur zum Opfer gefallen. Die Lästereien über die angeblich frappierende Ähnlichkeit begannen schon kurz nachdem das 22 Meter hohe Kunstobjekt am vergangenen Wochenende im See eines Pekinger Parks aufgestellt wurde. Am Mittwoch dann waren alle Berichte über die Kröte, Chinas traditionellen Glücksbringer, im Onlineauftritt der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua und dem Internetportal Seibo verschwunden. Nur auf zweitrangigen Nachrichtenseiten waren sie noch zugänglich.