Tokio (dpa) - 2,2 Milliarden Menschen weltweit sind arm oder müssen mit sehr wenig Einkommen leben. Das geht aus dem "Bericht über die menschliche Entwicklung 2014" hervor, den das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen vorgestellt hat. Demnach müssen 1,2 Milliarden Menschen pro Tag mit umgerechnet gut 90 Cent oder weniger auskommen. Fast 1,5 Milliarden Menschen leben in sogenannter mehrdimensionaler Armut: Es mangelt ihnen auch an Gesundheitsversorgung, Bildung und Lebensstandard. Schuld seien Finanzkrisen, schwankende Lebensmittelpreise, Naturkatastrophen und gewaltsame Konflikte.