Berlin (AFP) Die Grünen haben die angeblichen deutschen Pläne zur Überwachung befreundeter Dienste als unzureichend kritisiert. Fraktionsvize Konstantin von Notz sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag in Berlin, zwar habe nunmehr auch die Bundesregierung erkannt, dass auch "vermeintlich befreundete Dienste" verstärkt in den Blick genommen werden müssten. Es seien aber weitere Maßnahmen notwendig, die aber von der Bundesregierung nicht unternommen würden. Sie reagiere nun auf die Enttarnung zweier Spione. "Für den Schutz der Bundesbürger und ihrer Grundrechte tut man bis heute nichts."