Rostock (AFP) Uneheliche Kinder sind in Ostdeutschland auch knapp 25 Jahre nach dem Mauerfall noch weitaus häufiger als im Westen. Darauf weist eine am Donnerstag in Rostock veröffentlichte Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Demografische Forschung (MPIDR) hin. In den neuen Bundesländern wurden laut neuesten verfügbaren Zahlen von 2012 etwa 59 Prozent der Kindern unehelich geboren, im Westen war die Quote mit 28 Prozent weniger als halb so hoch. Als Grund nannte die Studie historische Trends, die bereits lange vor der Teilung Deutschlands vorzufinden gewesen seien.