Hamburg (AFP) Die Online-Partnervermittlung Parship darf bei Kündigungen innerhalb der zweiwöchigen Widerrufsfrist keine überzogenen Kosten verlangen. Wie viel Geld das Unternehmen den Kunden für genutzte Kontakte in Rechnung stelle, sei davon abhängig zu machen, wie intensiv die Kunden das Portal innerhalb der zwei Wochen genutzt hätten, urteilte das Landgericht Hamburg, wie am Donnerstag die Hamburger Verbraucherzentrale mitteilte. Die Verbraucherschützer waren gerichtlich gegen die bisherige Berechnungspraxis bei Parship vorgegangen. Demnach hatte sich das Unternehmen zuvor die Möglichkeit herausgenommen, bei Kündigungen innerhalb der Widerrufsfrist bis zu drei Viertel des Jahresabopreises zu berechnen. (AZ 406 HKO 66/14)