München (AFP) Im deutschen Taxigewerbe soll erstmals in der Geschichte der Branche über einen bundesweiten Tarifvertrag verhandelt werden. Dabei wollen sich der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband, der etwa zwei Drittel der 33.000 Taxiunternehmen vertritt, und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi auf eigene Lohnuntergrenzen für die 200.000 angestellten Taxifahrer einigen, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag. Damit solle die Übergangsfrist beim gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro ausgeschöpft werden.