Heidelberg (dpa) - Die anti-israelischen Demonstrationen in deutschen Städten haben viele Juden stark verunsichert. Das sagte der Rektor der Heidelberger Hochschule für Jüdische Studien, Johannes Heil. Das Sicherheitsgefühl der Juden in Deutschland habe sich durch die Demos einmal mehr verschlechtert. Es hätten schon vor den Demos viele gezögert, öffentlich ihre Kippa zu tragen - dieses Gefühl habe sich jetzt noch verstärkt. In mehreren Städten hatte es in den vergangenen Tagen Proteste gegen die Angriffe Israels im Gazastreifen gegeben. Dabei waren auch israelfeindliche Plakate zu sehen.