München/Berlin (dpa) - Neues im Fall Gurlitt: Nach dem Tod des Sammlers wurden weitere Kunstwerke bei der Auflösung von dessen Wohnung gefunden. Es geht unter anderem um zwei Skulpturen, die von Edgar Degas und Auguste Rodin stammen könnten. Experten prüfen nun, ob es sich um Raubkunst handelt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft betonte, dass die neu entdeckten Werke bei der Razzia Anfang 2012 nicht in der Münchner Wohnung gewesen seien. Gurlitt hatte bei Salzburg zudem ein Wohnhaus. Denkbar ist, dass die Kunstwerke erst nach der Durchsuchung von Österreich nach Bayern gebracht wurden.