Tokio (AFP) Weltweit leben einem neuen Bericht der Vereinten Nationen zufolge fast 1,5 Milliarden Menschen in insgesamt 91 Ländern in Armut. Weitere 800 Millionen Menschen seien darüber hinaus stark von Armut bedroht, teilte das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) am Donnerstag bei der Vorstellung der Erhebung in der japanischen Hauptstadt Tokio mit. Demnach geht die Armut weltweit zwar zurück. Wachsende Ungleichheit und falsche strukturelle Vorgaben bedeuteten aber für viele Menschen eine ernste Bedrohung.