Bagdad (AFP) Ein irakisches Gericht hat Regierungschef Nuri al-Maliki im Streit mit dem Präsidenten des Landes nach Medienangaben Recht gegeben. Die Fraktion des Ministerpräsidenten sei die größte im Parlament, urteilte das Gericht am Montag laut einem Bericht des Staatsfernsehens. Al-Maliki hatte Staatschef Fuad Masum vorgeworfen, ihn nicht als neuen Ministerpräsidenten nominiert und mit der Regierungsbildung beauftragt zu haben - obwohl der Regierungschef gemäß der irakischen Verfassung aus der stärksten Parlamentsfraktion hervorgehen muss.