Köln (SID) - Ulrich Klaus, Chef des Tennis-Verbandes Rheinland-Pfalz und bei den Präsidiumswahlen des Deutschen Tennis Bundes am 16. November in Berlin Kandidat für die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Karl Altenburg, wird sein Konzept unter dem Motto "Unser DTB" am 13. September präsentieren. Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des DTB-Bundesausschusses in Offenburg wird Klaus seine Ideen und Zielsetzungen für den Fall seiner Wahl vorstellen.

Im Gespräch mit dem SID wehrte sich Klaus gegen den Vorwurf, er habe bislang noch gar kein Konzept. Sein Name habe überhaupt nicht auf dem Zettel der Findungskommission gestanden, die sich vor Monaten auf die Suche nach einem neuen Präsidenten gemacht habe, sagte Klaus. Er habe zwar ebenso wie der bayerische Verbandspräsident Helmut Schmidbauer "im Februar mal" seine Bereitschaft signalisiert, für eine interne Lösung zur Verfügung zu stehen: "Aber seitdem hatte keiner mehr mit mir darüber geredet."

Erst als bei der Sitzung des Bundesausschusses am 17. Juli in Hamburg klar geworden sei, dass eine von einigen angestrebte Zusammenarbeit mit Michael Stich wohl nicht zustandekommen wird, sei man, so Klaus, wieder auf ihn zugekommen: "Und da konnte ich natürlich nicht plötzlich ein Konzept aus dem Ärmel zaubern."