Bagdad (AFP) Der Machtkampf um die irakische Regierung ist beendet: Der umstrittene Ministerpräsident Nuri al-Maliki kündigte am Donnerstagabend im Fernsehen an, er ziehe sich zugunsten seines Parteikollegen Haidar al-Abadi zurück. Die USA und die UNO reagierten erleichtert auf den Amtsverzicht. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) kündigte vor einer Sondersitzung der EU-Außenminister zu Waffenlieferungen an die Kurden an, am Wochenende in den Irak zu reisen.