Bagdad (dpa) - Nuri al-Maliki verzichtet auf eine dritte Amtszeit als irakischer Ministerpräsident. Er ziehe seine Kandidatur zurück, um die Regierungsbildung zu erleichtern, sagte er im Staatsfernsehen. Er stellte sich hinter seinen designierten Nachfolger Haidar al-Abadi. Ein Streit von Schiiten, Sunniten und Kurden um die Besetzung der politischen Spitzenposten blockiert das Land seit Wochen. Auch der Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat im Westen und Norden des Landes änderte daran nichts. Die Bundeswehr startet heute Hilfsflüge für vor IS-Kämpfern geflohene Menschen.