Stuttgart (SID) - Der neue Bundestrainer Dagur Sigurdsson unterstützt das ambitionierte Ziel des Deutschen Handballbundes (DHB), bei den Olympischen Spielen 2020 die Goldmedaille anzupeilen. "Als ich bei den Füchsen Berlin angefangen habe, klang auch vieles utopisch. Schon drei Jahre später standen wir im Final Four der Champions League, 2014 haben wir den deutschen Pokal gewonnen. Ich trage diese Vision des DHB mit", sagte Sigurdsson im Interview mit den Stuttgarter Nachrichten (Dienstagausgabe).

Der 41-Jährige, der in der vergangenen Woche als Nachfolger von Martin Heuberger präsentiert worden war, hat beim DHB einen Vertrag bis Juni 2017 mit Option bis 2020 unterschrieben. In der kommenden Saison wird er eine Doppelfunktion ausüben und weiterhin den Bundesligisten Füchse Berlin trainieren.

Für eine erfolgreiche Zukunft sei allerdings eine Siegermentalität unerlässlich. "Man kann Gewinnen lernen", sagte Sigurdsson: "Vom ersten Lehrgang an will ich jedes Trainingsspiel, jede Freundschaftspartie gewinnen. Diese Mentalität muss jeder Spieler verinnerlichen. Der Sieg ist immer das Wichtigste ? egal in welcher Sportart."

Mit den Füchsen Berlin trifft der neue Bundestrainer am Dienstag (20.15 Uhr/Sport1) als Pokalsieger im Supercup in Stuttgart auf Meister THW Kiel.