Erfurt (AFP) Der Betreiber eines Krematoriums kann von Mitarbeitern Schadenersatz verlangen, die Zahngold oder andere wertvolle Metalle eingeäscherter Verstorbener an sich genommen haben. Dies entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) am Donnerstag im Fall eines fristlos gekündigten Mitarbeiters eines Krematoriums in Hamburg. Dem Urteil der Erfurter Richter zufolge steht dem Betreiber der Anlage grundsätzlich ein solcher Schadenersatz zu, auch wenn er nicht Eigentümer des als herrenlos geltenden Zahngoldes geworden ist. (Az. 8 AZR 655/13)