Kabul (AFP) Afghanistan hat zum ersten Mal seit dem Ende der Taliban-Herrschaft vor 13 Jahren wieder einen Journalisten des Landes verwiesen. Trotz Intervention der US-Regierung wurde der "New York Times"-Reporter Matthew Rosenberg am Donnerstag von Polizisten durch die Einwanderungskontrolle eskortiert, nachdem ihm die Justiz Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten vorgeworfen hatte. Die US-Botschaft in Kabul verurteilte die Ausweisung als "bedauerlichen Rückschritt für die Pressefreiheit".