Istanbul (AFP) Die türkische Regierung kann einem Zeitungsbericht zufolge nicht auf eine Entschuldigung Deutschlands wegen der BND-Bespitzelung hoffen. Unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle im Bundeskabinett in Berlin meldete die türkische Zeitung "Hürriyet" am Mittwoch, auch ein so genanntes "No-Spy"-Abkommen zur Beendigung des Lauschangriffs stehe derzeit nicht zur Debatte. Laut türkischen Medienberichten will der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am Rande des Nato-Gipfels in Wales mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über die BND-Affäre reden.