Brüssel (dpa) - Vier Chiphersteller, darunter das deutsche Unternehmen Infinion, sollen sich laut EU-Kommission abgesprochen und damit Verbraucher und Unternehmen geschadet haben. Gegen drei der Firmen verhängte die Brüsseler Behörde eine Geldbuße von insgesamt 138 Millionen Euro. Infineon soll das knapp 82,8 Millionen Euro zahlen, wie die EU-Kommission mitteilte. Infineon wies sämtliche Vorwürfe als unbegründet zurück und will sich gerichtlich dagegen wehren. Betroffen sind Smartcard-Chips, die etwa in SIM-Karten von Handys, Bankkarten oder Pässen vorkommen.