Brüssel (AFP) Infineon, Philips und Samsung sollen wegen eines Kartells für Smartcard-Chips, die sich in Handys, Ausweisen und anderen Karten finden, zusammen rund 138 Millionen Euro zahlen. Die Firmen hätten sich zu Lasten ihrer Kunden und letztlich der Verbraucher unzulässig über Preise, Marktverhalten und andere Geschäftsinformationen ausgetauscht, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Den Löwenanteil soll mit fast 83 Millionen Euro die deutsche Infineon begleichen.