Paris (AFP) Frankreichs konservativer Opposition droht neues Ungemach: Untersuchungsrichter nehmen Aufträge für Umfragen und PR-Beratung unter dem früheren konservativen Regierungschef François Fillon unter die Lupe. Die nationale Staatsanwaltschaft für Finanzvergehen leitete wegen des Verdachts der Günstlingswirtschaft und der Veruntreuung öffentlicher Gelder bereits Ende Juli eine richterliche Voruntersuchung ein, wie am Mittwoch aus Justizkreisen in Paris verlautete. Die Ermittlungen laufen gegen Unbekannt. Wegen Umfrage-Aufträgen der französischen Präsidentschaft in der Amtszeit von Fillons Chef, dem damaligen Staatschef Nicolas Sarkozy, liefen vorher bereits Ermittlungen.