Paris (AFP) Nach fast vier Jahren haben die französischen Luxus-Unternehmen Hermès und LVMH ihren erbitterten Machtkampf beendet: Der weltgrößte Luxuskonzern LVMH gibt seine Anteile an Hermès von mehr als 23 Prozent an seine eigenen Aktionäre ab und verpflichtet sich, in den nächsten fünf Jahren keine neuen Hermès-Anteile zu kaufen, wie beide Unternehmen am Mittwoch in Paris mitteilten. Das für seine Lederwaren und Seidentücher bekannte Modehaus Hermès hatte LVMH vorgeworfen, heimlich seine Anteile an Hermès erhöht zu haben, und befürchtete eine feindliche Übernahme.