Guadalajara (AFP) Das millionenfache Fischsterben in der mexikanischen Cajititlán-Lagune ist offenbar auf ein defektes Abwassersystem und dadurch entstandenen Sauerstoffmangel zurückzuführen. Organische Abfälle seien ungefiltert in die Lagune gelangt und hätten mindestens 3,2 Millionen der darin lebenden Fische getötet, teilte das Gesundheitsministerium des westlichen Bundesstaats Jalisco am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Die Behörde berief sich auf Stichprobenergebnisse der staatlichen Wasserkommission und des Forensischen Instituts von Jalisco.