Moskau (dpa) - Ein geplantes Militärmanöver in der Westukraine mit Beteiligung Deutschlands und zehn weiterer Nato-Staaten sorgt für Protest aus Russland. Die für Mitte September vorgesehene Übung sei angesichts des Ukraine-Konflikts eine Provokation, sagte Generaloberst Leonid Iwaschow der Agentur Ria Nowosti zufolge in Moskau. Es bestehe die Gefahr, dass ein begrenztes Truppenkontingent nach dem Manöver einfach in der Ukraine verbleiben könne. Die Bundeswehr will sich mit vier Soldaten an dem Manöver beteiligen.