Moskau (AFP) Die Ukraine-Krise und der schlechte Rubelkurs haben den Russen das Reisen vermiest. Die Zahl der Touristen, die nach Europa reisen, sei im Sommer um 30 Prozent gesunken, sagte Ministerpräsident Dmitri Medwedew am Mittwoch bei einer Veranstaltung der Tourismusbranche in Moskau. "Das ist eine schlechte Nachricht, denn es sind unsere Mitbürger, die den Preis zahlen - aber auch die Länder, welche die Reisenden empfangen." Nach Angaben Medwedews strichen die Russen eher Reisen in nord- und mitteleuropäische Länder und besuchten stattdessen lieber südeuropäische Ziele wie Bulgarien, Italien oder Spanien.