Caen (SID) - Die deutschen Springreiter müssen bei der Reit-WM in Caen nach einer wechselhaften Leistung um Gold bangen. Das Quartett von Bundestrainer Otto Becker kam nach dem zweiten Tag auf 8,82 Punkte und liegt vor der entscheidenden Runde am Donnerstag hinter den Niederlanden (4,83) und den USA (8,72) auf dem dritten Platz.

In der Einzelwertung liegt Daniel Deußer (Wolvertem/Belgien/0,70) mit Cornet d'Amour auf Rang vier. Es führt der Franzose Patrice Delaveau (Frankreich/0,08) mit Orient Express. Marcus Ehning (Borken/3,14) landete auf Rang elf mit Cornado. Christian Ahlmann (Marl/5,32) mit Codex One und Ludger Beerbaum (Riesenbeck/4,80) mit Chiara folgen auf den Rängen 21 und 28.

Der schwere Sturz des Chilenen Tomas Correa mit der Stute Underwraps ging glimpflich aus. Der Reiter zog sich Prellungen am Kopf zu und wurde im Krankenhaus behandelt. Lebensgefahr bestand aber nicht.

 

 

 

 

 

 

Überschattet wurde die Prüfung vom schweren Sturz des chilenischen Reiters Tomas Couve Correa mit der 13 Jahre alten 

Stute Underwraps. Nachdem der Reiter an Hindernis acht zu Fall gekommen war, wurde er noch von seinem Pferd getreten. Das Programm wurde unterbrochen, der Chilene wurde von großflächigen Planen verdeckt auf einer Trage aus dem Stadion gebracht und zunächst in einem Sanitätsraum untergebracht. Laut Augenzeugen soll er die Hände noch bewegt haben.

Zuvor waren Daniel Deußer (Wolvertem) mit dem elf Jahre alten Schimmel Cornet d'Amour und Marcus Ehning (Borken) mit dem elf Jahre alten Hengst Cornado ohne Abwurf geblieben. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara sowie Christian Ahlmann (Marl) mit Codex One hatten je einen Abwurf.

Am Donnerstag wird der Nationenpreis mit der letzten Prüfung abgeschlossen. Im Anschluss geht es Samstag und Sonntag in drei weiteren Runden um die Vergabe der Einzelmedaillen.