Tallinn (AFP) Nach der Hinrichtung eines zweiten US-Reporters durch die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat US-Präsident Barack Obama bekräftigt, dass sich sein Land nicht "einschüchtern" lassen werde. Ziel Washingtons sei es, dass der IS keine Gefahr mehr für die Region (in Syrien und im Irak) darstelle, dies werde aber "Zeit brauchen", sagte Obama am Mittwoch in der estnischen Hauptstadt Tallinn. Zugleich verurteilte er die Enthauptung des Journalisten Steven Sotloff als "entsetzlichen Gewaltakt".