München (AFP) Der frühere Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat die Pläne der Bundesregierung zur Reform seiner früheren Behörde scharf kritisiert. Es sei zu befürchten, dass durch den Umbau "die Schlagkraft der Datenschutzbehörde nicht gestärkt, sondern sogar geschwächt" werde, sagte Schaar dem Internetportal Süddeutsche.de. Ihn habe "wirklich schockiert", dass etwa das Aussagerecht der Bundesbeauftragten vor Gericht oder etwa vor dem NSA-Untersuchungssauschuss "massiv eingeschränkt werden" solle.