Berlin (AFP) Politiker der Linkspartei sowie Vertreter der in Deutschland lebenden Jesiden haben gegen die Festnahme eines mutmaßlichen Mitglieds der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) protestiert. Das Vorgehen der Behörden sei ein "fatales Signal" zu einem Zeitpunkt, zu dem PKK-Einheiten im Irak gegen den extremistischen Islamischen Staat (IS) kämpften und dabei "Zehntausende Flüchtlinge gerettet haben", hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am Donnerstag in Berlin. Darin wurde ein Umdenken in der Einstufung der PKK als terroristische Vereinigung gefordert.