Hamburg (AFP) In der Diskussion über die bevorstehende Reform der Sterbehilfe hat sich die SPD-Bundestagsfraktion bei einer Klausurtagung in Hamburg gegen ein Total-Verbot ausgesprochen. Die Abgeordneten seien der Meinung, dass Menschen, die am Ende ihres Lebens etwa unter starken Schmerzen litten und verzweifelt seien, nicht "kriminalisiert" werden dürften, sagte Fraktionschef Thomas Oppermann nach dem Ende der Beratungen am Donnerstagmittag. Die Abgeordneten seien sich aber auch darüber einig, dass eine gewerblich betriebene, kommerzielle Sterbehilfe "ganz sicher nicht der richtige Weg ist".