Berlin (AFP) Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat Forderungen aus Osteuropa nach einer dauerhaften Stationierung von Nato-Truppen zurückgewiesen. Deutschland fühle sich nach wie vor an die mit Moskau vereinbarte Nato-Russland-Grundakte von 1997 gebunden, sagte die Ministerin am Donnerstag im "Morgenmagazin" des ZDF. "Diese gemeinsamen Regeln der Sicherheit sind uns wichtig, die wollen wir nicht aufgeben", sagte sie. Zwar habe Russland einige der Vereinbarungen gebrochen. Es werde aber "eine Zeit geben nach Putin, nach der Krise", mahnte die Ministerin.