Washington (dpa) - Der Ebola-Epidemie in Westafrika sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO inzwischen mehr 1900 Menschen zum Opfer gefallen. 3500 Menschen seien erkrankt, sagte WHO-Chefin Margaret Chan in Washington. Die meisten Fälle gebe es in Guinea, Sierra Leone und Liberia. In diesen Ländern sei die Epidemie schneller, als die Gesundheitsbehörden sie kontrollieren könnten. Chan sprach von einer globalen Krise. Jedes Land müsse sich beteiligen, am besten durch Experten, zumindest aber mit Material oder Geld. Chan lobte dabei die USA als größten Helfer.