Kirkuk (AFP) Die Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) hat dutzende Bewohner eines Dorfes im Norden des Irak entführt, die sich gegen die Miliz aufgelehnt hatten. Die Polizei und Augenzeugen berichteten, die Extremisten seien am Donnerstag mit zahlreichen Kämpfern in das Dorf Tal Ali in der Provinz Kirkuk zurückgekehrt und hätten dort rund 50 Einwohner verschleppt. Die Dorfbewohner hatten zuvor die schwarze Flagge der Dschihadisten verbrannt und eine ihrer Stellungen zerstört, nachdem sich die IS-Kämpfer aus dem Ort zurückgezogen hatten.